Vor der Europameisterschaft 2012: Rechtsextremismus im ukrainischen Fußball

Einige Spieler werden die Fußball-Europameisterschaft ohne ihre Familien verbringen. Gerade bei Angehörigen dunkelhäutiger Spieler ist die Angst zu groß, Opfer rassistischer Beleidigungen oder Übergriffe zu werden. Auch viele Fans sorgen sich wegen ihrer Hautfarbe, ihres Glaubens oder ihrer sexuellen Identität um ihre Sicherheit.

Nicht Grundlos: In den Gastgeberländern der EURO 2012 haben sich seit Jahren rechtsextreme Fangruppierungen etabliert. Rassismus, Hass und Gewalt sind in vielen Stadien trauriger Alltag. Immer wieder gibt es in der Liga schwere Krawalle. In der ukrainischen Hauptstadt demonstrierten 5000 „Fußballfans“ gegen ausländische Spieler in den Profiteams.

Bei vielen Fußballanhängern in den beiden Gastgeberländern ist die EURO 2012 nicht willkommen. «Die Neger sollen mal lieber in Afrika bleiben», wird ein radikaler Fananführer zitiert. Nur slawische Brüder sowie Fans orthodoxen Glaubens seien willkommen.

Müssen Spieler und Fans afrikanischer Herkunft oder muslimischen Glaubens nun also Angst haben, im Sommer zu einem EM-Spiel zu reisen?

 Bündnis 90/Die Grünen Berlin laden ein zu einer Präsentation von George Lipphardt (Fanbetreuer Ukraine WM 2006) mit anschließender DiskussionModeration Daniel Gollasch (Sprecher AG Aktiv gegen Rechts    von Bündnis 90/Die Grünen Berlin)

Mittwoch, 6. Juni 2012, 19 Uhr

Café in der Fabrik Osloer Straße, Osloer Straße 12, 13359 Berlin

S-Bornholmer Straße, U9-Osloer Straße

Facebook: gruenlink.de/988

Comments are closed.