Aktionstag zur Energiewende in Mitte

Am 4. Mai fand ein berlinweiter Aktionstag von Bündnis 90/Die Grünen zur Energiewende statt. Denn auch dieses Jahr unterstützen wir das Volksbegehren des Berliner Energietisches “Neue Energie für Berlin” tatkräftig. In Berlin-Mitte waren wir mit vier parallelen Ständen am Leopoldplatz, Turmstraße, Hackescher Markt und Kurfürstenstraße unterwegs. Wir verteilten Informationsmaterialien und sammelten Unterschriften für das Volksbegehren. Mit dabei der Direktkandidat für den Bundestag im Wahlkreis Mitte, Özcan Mutlu. Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier.

Weg mit den Ekeltoiletten in der Anna-Lindh-Grundschule!

Ich habe heute mit Vorstandskollegin Alexandra Kohl und unserem grünen Kandidaten Özcan Mutlu die Anna-Lindh-Grundschule im Wedding besucht. Elternvertreter hatten uns gebeten, den Zustand der Toiletten zu besichtigen. Diese sind dreckig und stinken bestialisch, viele Kinder meiden sie und verkneifen sich die Notdurft, trinken nichts. Wie soll man denn vernünftig lernen, wenn man die ganze Zeit mal muss? Für erfolgreiches Lernen ist das Schulklo genauso wichtig wie der Klassenraum!
Keine Schuld trifft die Schulleitung und das engagierte Reinigungsteam, die Politik muss handeln. Aber alle Appelle an Bezirksamt-Mitte und Berliner Senat, die dringend notwendige Sanierung zu bezahlen, haben nichts genützt. Özcan Mutlu wird die Angelegenheit jetzt ins Berliner Abgeordnetenhaus tragen, so ist der Zustand jedenfalls nicht haltbar.

Weddinger Traditionsverein zurück in der 1. Bundesliga – Glückwunsch an Hertha BSC zum Wiederaufstieg

Özcan Mutlu, Direktkandidat von Bündnis 90/Die Grünen für den Wahlkreis Berlin-Mitte, und Daniel Gollasch, Vorstandsmitglied von Bündnis 90/Die Grünen Berlin-Mitte, erklären zum Wiederaufstieg von Hertha BSC in die 1. Bundesliga:
Wir freuen uns mit allen Fans, dass Berlin mit Hertha BSC in der kommenden Spielzeit wieder in der 1. Bundesliga vertreten ist. In den Anfangsjahren war die „Plumpe“ am Gesundbrunnen in unserem Bezirk Mitte Heimspielstätte von Hertha BSC. Auch heute noch ist Wedding fest mit der Geschichte des Vereins verwurzelt. Viele spätere nationale und internationale Top-Spieler, wie die Brüder Jerome und Prince Boateng, haben hier das Spielen gelernt und wurden durch die gute Jugendarbeit von Hertha BSC weiterentwickelt.
Die Devise von Hertha BSC, junge Talente nicht nur sportlich, sondern auch persönlich auszubilden und ihnen Werte zu vermitteln, die auch außerhalb des Fußballplatzes nützlich sind, können wir nur mit Nachruck unterstützen.
Wir wünschen dem Verein in der kommenden Saison viel Erfolg, den Berlinerinnen und Berlinern viele spannende und interessante Spiele. Hertha BSC ist für Berlin und die Bundesliga eine Attraktion. Berlin hat es verdient, mit einem Verein in der 1. Bundesliga vertreten zu sein.

28. Wedding-Cup im Schillerpark

Am 13./14. April fand der 28. Wedding-Cup im Schillerpark statt. Der Wettbewerb ist das weltweitgrößte Faustballturnier. Bei leicht regnerischem, aber immerhin frühlingshaften Wetter, kamen mehr als 500 TeilnehmerInnen in den Wedding. Stolze 200 Kinder-, Jugend- und Erwachsenenteams. Neben Mannschaften aus ganz Deutschland waren in diesem Jahr auch TeilnehmerInnen aus Tschechien und Österreich zu Gast. Gerne habe ich gemeinsam mit Özcan Mutlu die Pokalübergabe durchgeführt.

Grüner Daumen für den Wedding

Am heutigen 5. April eröffnete die Weddinger Initiative himmelbeet die Anzuchtsaison mit einer großen Aktion auf dem Leopoldplatz. Die ehrenamtlichen Aktivistinnen und Aktivisten gaben Saatgut aus, die Anwohnerinnen und Anwohner ziehen die Pflanzen in den kommenden Wochen auf und bringen sie Ende Mai in den himmelbeet-Garten. Ich habe die Patenschaft für vier “Kleine Bibernelle” übernommen.

Das himmelbeet ist ein interkultureller Gemeinschaftsdachgarten im Wedding auf dem Dach des real,- SB-Warenhauses in der Müllerstraße 47 (U-Bahn Seestraße), 12.000 qm auf 22 Meter Höhe, der im Juni 2013 eröffnen soll.

Protest gegen „Pro Deutschland“ – Veranstalter mit positivem Fazit

Wedding. Über 100 Menschen haben am Montagabend gegen eine Kundgebung der rechtspopulistischen Partei „Pro Deutschland“ demonstriert. Diese wollte unter dem Vorwand der Islamkritik gegen Muslime hetzen und zum großen „Kehraus“ aufrufen. Doch nur ein knappes Dutzend Anhänger fanden den Weg an den U-Bahnhof Osloer Straße, sodass die Aktion erfreulich wenig Beachtung fand.

Die Gegendemonstranten, darunter die Abgeordneten Özcan Mutlu und Martin Beck, protestierten lautstark gegen die Kundgebung und machten sich für einen bunten und vielfältigen Wedding stark. Zur Kundgebung aufgerufen hatte das Bündnis “MItte gegen Rassismus”. Erfreulich war,
dass die Kundgebung trotz Provokationsversuchen durch Pro Deutschland, die Mohammed-Karikaturen zeigten, ablosut friedlich blieb.

Veranstalter Daniel Gollasch, Vorstandsmitglied von Bündnis 90/Die Grünen Berlin-Mitte, zeigte sich sehr zufrieden: „Wir haben heute deutlich gemacht, dass in unserem Kiez kein Platz für Rassismus und Ausgrenzung ist. Das war ein guter Tag für den Wedding!“

Aktion zum Equal Pay Day auf dem Leopoldplatz

22 Prozent – das sind 80 Tage. Am heutigen 21. März 2013 haben Frauen im Schnitt so viel Lohn auf dem Konto, wie Männer bereits zum Jahreswechsel. 22 Prozent – so viel Lohn bekommen Frauen im Durchschnitt weniger als Männer.

Der Grund: Teilzeitjobs, mies bezahlte „Frauenberufe“ und schlicht Diskriminierung. Die Lohnungerechtigkeit hat System. Und die 22 Prozent sind der Systemfehler.

Bei Systemfehlern wenden Sie sich bitte an den Administrator. Was macht also die deutsche Administration? Verbreitet pünktlich zumEqual Pay Day die üblichen Mitleidsbekundungen. Und schaltet den Rest des Jahres in den Ruhemodus.

Wo sind die Kita-Plätze, damit Eltern nicht deshalb im Job kürzer treten müssen, weil ihr Kind keinen Betreuungsplatz hat? Wo das Entgeltgleichheitsgesetz, damit Diskriminierung der rechtliche Boden entzogen wird? Der Mindestlohn, damit die mehrheitlich weiblichen Beschäftigten im Niedriglohnsektor ausreichend gut bezahlt werden? Und die Frauenquote, damit Frauenförderung Normalität wird?

22 Prozent – das ist Grund genug, endlich ein System-Update durchzuführen.

Veranstaltung mit Wolfgang Wieland zu NSU-Untersuchungsausschuss

Wolfgang Wieland, Obmann im Untersuchungsausschuss zur Mordserie des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) diskutierte heute auf einer Veranstaltung in Steglitz-Zehlendorf über NSU, NPD und die Bekämpfung des Rechtsextremismus.

Foto/Text: Mathias Borowski

Gemeinsam mit Benedikt Lux, dem innenpolitischen Sprecher der grünen Abgeordnetenhausfraktion, wurde den Fragen nachgegangen, welche Chancen einem NPD-Verbot eingeräumt werden und wie die Vernetzung zwischen NSU und NPD funktionierte.

In seinem hochinteressanten Vortrag schilderte der Rechtsextremismusexperte Wolfgang Wieland das Versagen der Sicherheitsbehörden bei der Aufklärung der Terrorzelle NSU sehr detailliert. Die strukturellen Probleme bei der Bundespolizei müssten abgestellt werden. Niemand hat mit niemandem korrekt zusammengearbeitet, so etwas darf nie wieder passieren.

Aus der Aktenlage ergeben sich deutliche Hinweise auf eine hohe ideologische Vernetzung von NSU und NPD. So haben Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt vor ihrem Abtauchen an NPD-Veranstaltungen teilgenommen und im Wahlkampf für die rechtsextreme Partei Plakate geklebt.

Wolfgang Wieland machte deutlich, dass er sich persönlich für ein Verbot der NPD ausspreche. Die NPD ist eine rechtsextreme und verfassungsfeindliche Partei. Die Gefährlichkeit dieser Partei rühre auch aus dem Zusammenschluss mit den extrem gewaltbereiten „freien Kräften“ der Nazi-Szene. Darüber hinaus könnten sich Mitglieder der NPD nach einem Verbot nicht mehr auf das Parteien-Privileg berufen. Es gebe jedoch auch viele Argumente, die gegen ein Verbot sprechen. Eine Enthaltung darf es aber in dieser Frage aber nicht geben, man müsse sich hier klar positionieren.

 

Gründungsveranstaltung des Vereins “StandortGemeinschaft Müllerstraße”

Heute fand die feierliche Gründungsveranstaltung des Vereins “StandortGemeinschaft Müllerstraße” statt. FreiberuflerInnen, KünstlerInnen und Gewerbetreibende gründeten sich formell und luden zum anschließenden Umtrunk in die Galerie Wedding.

Der vom Geschäftsmanagement Müllerstraße initiierten Vereinsgründung gingen bereits mehrere Händlerfrühstücke voraus und es wurden zwei Einklaufsführer unter dem Namen Müller-Tipp herausgegeben. Künftig sollen die Interessen der AnliegerInnen der Müllerstraße gegenüber Politik und Verwaltung stärker gebündelt werden. Leider fanden von denen die wenigsten den Weg in die Galerie Wedding: Kein Bezirksbürgermeister Hanke, kein Wirtschaftsstadtrat Spallek, das Bezirksamt machte sich heute Abend leider rar. Ich wünsche der Initiative für ihr weiters Vorhaben viel Erfolg und freue mich auf die weitere Zusammenarbeit.

Grüne wählen Landesliste für den Bundestag

Auf der Landesmitgliederversammlung (LMV) wählen wir die Landesliste mit den grünen Kandidatinnen und Kandidaten zur Bundestagswahl im Spätsommer 2013. Es kann daher bei uns jedes Mitglied mitentscheiden, wer Bündnis 90/Die Grünen Berlin im Bundestag vertreten soll. Damit eine LMV gültige Beschlüsse fassen kann, müssen laut Satzung 15 Prozent der Mitglieder – rund 800 – erscheinen. Sei dabei – und entscheide selbst.

Unser Veranstaltungsort ist für Rollstuhlfahrer_innen barrierefrei erreichbar. Außerdem wird die LMV von Gebärdendolmetscher_innen begleitet, wenn dies gewünscht wird. Bitte meldet dies hier an.

Gerne bieten wir eine professionelle Kinderbetreuung an. Wenn Ihr Bedarf habt, gebt dies bitte hier an.

Wann und Wo?
Datum: 16. Februar 2013
Zeit: 11 Uhr (Einlass)
Ort: KOSMOS, Karl-Marx-Allee 131a, 10243 Berlin

Vorschlag zur Tagesordnung:
TOP 1    Begrüßung durch den Landesvorstand
TOP 2    Formalia: Beschlussfassung über Präsidium, Protokollführung und Wahlkommission, Benennung von zwei Vertrauenspersonen für den Wahlvorschlag zur Bundestagswahl, Beschluss zur Geschäfts- und Wahlordnung, Verabschiedung der Tagesordnung
TOP 3    Politische Rede von Katrin Göring-Eckardt, Grüne Spitzenkandidatin zur Bundestagswahl 2013
TOP 4    Aufstellung der Landesliste für die Wahl zum 18. Deutschen Bundestag
TOP 5    Verschiedenes