Weddinger Lesewoche geplant

Im September 2012 findet zum ersten Mal die berlinweite “Woche der Sprache und des Lesens” statt. Nachdem sie bereits drei Mal im Bezirk Neukölln durchgeführt wurde und auf große positive Resonanz stieß, weiten die Organisatoren die Sprachwoche nun auf ganz Berlin aus. Die Gründungsinitiative “Bürgerstiftung im Wedding”, der auch ich angehöre, übernimmt die Koordination der Sprachwoche für den Wedding.

Neben einem Auftaktfest am 1. September 2012 sind viele Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten geplant. Gemeinsam mit allen Literatur- und Lesebegeisterten wollen wir auch den Wedding lesend entdecken – in Bildungseinrichtungen, auf öffentlichen Plätzen, in Cafés oder in der U-Bahn. Ob Sie Ihr Lieblingsbuch Ihren Nachbarn vorstellen, Poesieveranstaltungen für ein größeres Publikum planen oder Kindern Märchen vorlesen – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Bringen wir den Wedding zum Lesen – in all seinen Sprachen!

Sie haben bereits eine Idee für Veranstaltungen oder Aktionen? Haben Sie Lust am Vorlesen oder kennen Sie einen Ort, der sich gut dafür eignen würde? Dann kontaktieren Sie uns per mail  unter: sprachwoche@buergerstiftung-wedding.de. Wir freuen uns über alle Unterstützungsangebote!

Den Infoflyer im pdf-Format gibt es hier.

Das ausführliche Konzept der Sprach- und Lesewoche im PDF-Format.

Mehr zur Geschichte und den Hintergründen der ersten Berliner Sprachwoche finden Sie unter: www.sprachwoche-berlin.de

Kleiner Bericht vom Landesparteitag

Heute fand in der Jerusalemkirche die Landesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen Berlin statt. Unter anderem haben wir ein neues Energiekonzept beschlossen. Darin wird unter anderem das Ziel festgeschrieben, Berlin bis 2050 vollständig aus erneuerbaren Energien zu versorgen. Bei der Stromversorgung soll dies schon 2030 erreicht sein. Im Mittelpunkt dieses Konzepts steht der Aufbau eines Klimastadtwerks. Es soll die Energieerzeugung und Energieversorgung ökologisch und transparent steuern.

Hier der Leitantrag: LINK

Zudem wurden die Mitglieder des neugegründeten Parteirates gewählt. Für Mitte sind Andrea Fischer und Ramona Pop in dem 23-köpfigen Gremium vertreten.

 

Pressekonferenz zum Internationalen Tag gegen Rassismus

Heute fand eine Pressekonferenz anlässlich des Internationalen Tags gegen Rassismus statt. In den Räumen des Türkischen Bundes Berlin-Brandenburg sprachen Hilmi Kaya Turan, Sprecher des Türkischen Bundes in Berlin-Brandenburg (TBB), Daniel Gollasch, Bündnis Mitte gegen Rassismus, Önder Coştan, Verband Unabhängiger Industrieller und Unternehmer (MÜSIAD), Bilinç Isparta, Pressesprecher der Türkisch-Deutschen Unternehmervereinigung Berlin-Brandenburg (TDU) und Mehmet Özkan, Vorstandsmitglied des Vereins Türkischer Dönerhersteller in Europa.  Continue reading

KIEZgrün unterwegs am Schillerpark-Center

Am 11. März 2011 löste ein Tsunami im AKW Fukushima mehrere Kernschmelzen aus. Das zwang Angela Merkel zum Zurückrudern: Sie hatte den von Bündnis 90/Die Grünen begonnenen Atomausstieg beendet, musste nun aber den erneuten Ausstieg einleiten. Seitdem wird die Energiewende von Schwarz-Gelb oft beschworen und noch öfter gestört, zuletzt mit einer Attacke auf die Solarförderung.

Wir waren wir am Samstag, den 10.03.2012, mit unserer KIEZgrün-Tour unterwegs und verteilen aktuelle Infos am Schillerpark-Center in der Müllerstraße. Danke an das Vorstandsmitglied von den Grünen in Mitte Heike Kähler, die Bezirksverordnete Jenny Neubert sowie die Bezirksgruppenmitglieder Heinz, Bern und Detlef!

Schwarz-Gelb ist Bremsklotz bei der Energiewende

Heute haben Cem Özdemir und Jürgen Trittin ein Großflächenplakat vor der Bundesgeschäftsstelle enthüllt. Darauf zu sehen: Ein schwarz-gelber Bremsklotz für die Verhinderung der Energiewende.

Denn genau ein Jahr nach der Katastrophe von Fukushima müssen wir sehen, dass seit dem Atomausstieg 2011 nicht viel passiert ist. Bis heute fehlt ein Gesamtkonzept, wie der schnelle Ausbau der Erneuerbaren Energien vonstattengehen soll und wie Energieeffizienz erhöht werden kann. Anders als geplant, wurde das Ausbauziel der Erneuerbaren Energien nach der Rücknahme der Laufzeitverlängerung nicht hochgesetzt.

Aktuelle Infos zur Energiewende gibt hier: http://gruenlink.de/7ex

 

29. Februar 2012 Aktionstag an der Müllerstraße – „Ein geschenkter Tag“

Unter dem Motto: „Ein geschenkter Tag“ (Schaltjahr 2012) wird der zusätzliche Tag des Jahres 2012 ganztägig gefeiert. Über 60 Gewerbetreibende/Dienstleister/Einzelhändler an und um die Müllerstraße beteiligen sich an der Aktion mit besonderen Rabatten, Tombolas, kleinen Aufmerksamkeiten für die Kundschaft, besonderen Beratungsangeboten und Sprechstunden.

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Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an Albert Eckert

Heute, am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, wurde dem Bürgerrechtler Albert Eckert das Bundesverdienstkreuz verliehen. Seit 1992 setzte er sich für ein Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen ein. Es dauerte 16 Jahre, bis es im Mai 2008 feierlich im Tiergarten eröffnet wurde.

Gerne nahm ich seine Einladung an, an diesem Festakt teilzunehmen. In der Heinrich-Böll -Stiftung wurde ihm vom Berliner Kultur-Staatssekretär André Schmitz das Bundesverdienstkreuz angeheftet. Als Laudatoren traten zudem Dr. Birgit Bosold, André Schmitz und Prof. Dr. Dr. Rüdiger Lautmann auf. Mit Dankesworten von Albert Eckert und einem kleinen Umtrunk klang die Verleihung aus.

Es freute mich sehr, dass sehr viele Grüne der Einladung gefolgt sind. Neben den Bundestagsabgeordneten Wolfgang Wieland und Volker Beck, waren auch zahlreiche Mitglieder des Abgeordnetenhauses, wie Dirk Berendt, Thomas Birk und Antje Kapek, sowie die Kulturstadträtin von Berlin Mitte Sabine Weißler zugegen.

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Anlässlich des 50. Jahrestages des Endes des Zweiten Weltkrieges und der Befreiung von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft wurde 1995 der 27. Januar vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt.

In der Proklamation heißt es:

„ …haben wir der Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahns und Völkermordes erinnert und der Millionen Menschen gedacht, die durch das nationalsozialistische Regime entrechtet, verfolgt, gequält oder ermordet wurden. Symbolhaft für diesen Terror steht das Konzentrationslager Auschwitz, das am 27. Januar 1945 befreit wurde und in dem vor allem solche Menschen litten, die der Nationalsozialismus planmäßig ermordete oder noch vernichten wollte. Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen.“

Die Bezirksverordnetenversammlung Mitte von Berlin, der Berliner Vereinigung ehemaliger Teilnehmer am antifaschistischen Widerstand, Verfolgter des Naziregimes und Hinterbliebener, VVN-BdA e. V. und das Bezirksamtes Mitte luden heute zu einer Schweigeminute mit anschließender Kranzniederlegung ein.

Mit Ausnahme der Piraten waren alle Fraktionen vertreten. Für Bündnis 90/Die Grünen nahmen Stadträtin Sabine Weißler, die BVV-Fraktionsvorsitzende Jutta Schauer-Oldenburg, weitere Bezirksverordnete und ich selbst teil.